Den Wohnungsbedarf im Rhein-Kreis Neuss fest im Blick

SPD und Grüne beantra­gen gemein­sam in der Sitzung des Kreistages am 16. Dezem­ber 2020 die Fortschrei­bung der Woh­nungs­be­darf­s­analyse des Rhein-Kreis­es Neuss aus dem Jahr 2017. Die durch das Insti­tut InWIS Forschung erstellte Woh­nungs­be­darf­s­analyse soll nun durch das Insti­tut im Jahr 2021 fort­geschrieben und das Ergeb­nis spätestens in der zweit­en Jahreshälfte 2021 im Auss­chuss für Soziales und Wohnen vorgestellt werden.


In der Woh­nungs­be­darf­s­analyse aus dem Jahr 2017 wurde berech­net, dass kreisweit bis 2030 voraus­sichtlich 20.152 Woh­nun­gen, davon 4.795 öffentlich geförderte, benötigt wer­den. Dabei wird ein weit­eres Bevölkerungswach­s­tum prog­nos­tiziert. Als Grund­lage der Analyse wur­den Zahlen aus den Jahren 2015 und 2016 berücksichtigt.


Da die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Zahlen mit­tler­weile über fünf Jahre alt sind, liefern sie keine ver­lässliche Pla­nungs­grund­lage mehr. Eben­so muss die Fortschrei­bung eine Über­sicht darüber geben, was seit 2017 im Bere­ich des Woh­nungs­baus geschehen ist und welche Auf­gaben in den näch­sten Jahren zu bewälti­gen sind. Das The­ma Wohnen ist eine der größten sozialpoli­tis­che Her­aus­forderung unser­er Zeit und der Rhein-Kreis Neuss hat bish­er lei­der wenige Möglichkeit­en genutzt, sich hier mehr zu engagieren“, so Udo Bartsch, stel­lvertre­tender Frak­tionsvor­sitzen­der der SPD-Kreistagsfraktion.


Angela Stein-Ulrich, stel­lvertre­tende Frak­tionsvor­sitzende und sozialpoli­tis­che Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erk­lärt dazu: „Wir brauchen aktuelle Zahlen für eine vernün­ftige und sichere Pla­nungs­grund­lage, um für die Men­schen hier im Rhein-Kreis Neuss aus­re­ichend bezahlbaren Wohn­raum schaf­fen zu kön­nen. Die Woh­nungsnot — ger­ade für Fam­i­lien, Alle­in­ste­hende und ältere Mit­men­schen — müssen wir lindern.“

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