Anfrage zum RegioBahn-Haltepunkt Morgensternsheide / Johanna-Etienne-Krankenhaus

In der Stadt Neuss ist man sich mit­tler­weile einig, einen weit­eren Hal­tepunkt für die RegioBahn an dieser Stelle zu fordern. Man zeigte sich jedoch ver­wun­dert darüber, dass bish­er seit­ens des Rhein-Kreis­es Neuss keine Ini­tia­tive ges­tartet wurde. In der Nieder­schrift des Nahverkehrsauss­chuss­es im rhein-Kreis Neuss vom 11. Okto­ber 2017 wird das Fol­gende aus­ge­führt:

Auf seine (= Auss­chuss­mit­glied Fis­ch­er ) Frage, ob der Hal­tepunkt Mor­gen­stern­shei­de fest einge­plant sei, ob es Mark­t­analy­sen zu Fahrgastzahlen gäbe und was die Stadt Neuss dazu sagen würde, antwortete Auss­chuss­mit­glied Dr. Will, dass die Stadt Neuss den Hal­tepunkt begrüße. Es habe eine enge Zusam­me­nar­beit mit dem Eti­enne-Kranken­haus hin­sichtlich ein­er Mark­analyse gegebe­nen. Auf Anfrage von Auss­chuss­mit­glied Fis­ch­er, wann der Hal­tepunkt ein­gerichtet werde, führte Auss­chuss­mit­glied Dr. Will aus, dass der Hal­tepunkt im Rah­men des Aus­baus der zwei­gleisi­gen Strecke von IKEA Kaarst bis Geu­len­straße und der Elek­tri­fizierung fest einge­plant sei. Auf einen genauen Ter­min könne er sich nicht fes­tle­gen. Auss­chuss­mit­glied Dorok erkundigte sich, wie der wirtschaftliche Betrieb in der Zukun­ft dargestellt werde und ob auch unter den neuen Ver­trags­be­din­gun­gen die Finanzierung gesichert sei. Auss­chuss­mit­glied Will erläuterte, dass die stan­dar­d­isierte Bew­er­tung für Bau und Elek­tri­fizierung bei 1,2 läge. Die RegioBahn-Fahrbe­trieb­s­ge­sellschaft werde laut  Fort­führungsrech­nung aus­re­ichend  Ein­nah­men machen, zusät­zlich wurde ein klein­er Über­schuss einge­baut.“

Zu diesem Sachver­halt haben wir für die Sitzung des Kreisauss­chuss­es am 14. März 2018 die Beant­wor­tung unser­er nach­ste­hen­den Fra­gen erbeten:

  1. Warum ist es den Vertretern des Rhein-Kreis­es Neuss beim VRR (Her­rn Lan­drat Petrauschke und Her­rn Dr. Will, bei­de CDU) bish­er nicht gelun­gen, den „fest eingeplant(en)“ Hal­tepunkt pla­nungsrechtlich so zu ver­ankern, dass eine konkrete Zusage des VRR mit Ablauf- und Umset­zungs­pla­nung vor­liegt?
  2. Wer­den die Vertreter des Rhein-Kreis­es Neuss im VRR den Beschluss des Stad­trates Neuss zum Anlass nehmen, eine erneute Ini­tia­tive zur Ein­rich­tung des Hal­tepunk­tes zu ergreifen?

 

Verwandte Artikel