Erftaue durch Planung der L361n betroffen — Fraktion der GRÜNEN hinterfragt rechtliche Auswirkungen

Das Land NRW hat die Pla­nung der L 361n in Greven­broich in wesentlichen Teilen auf den Rhein-Kreis Neuss über­tra­gen. Die Trasse soll die sen­si­ble Erf­taue zer­schnei­den. Dies ist nicht nur für viele Men­schen ein beliebtes Naher­hol­ungs­ge­bi­et, son­dern u.a. auch Nis­traum für die sel­te­nen Pirole. “Insofern gehen wir davon aus, dass die geplante Trasse mit­ten durch dieses sen­si­ble Gebi­et nicht mit wichti­gen Vor­gaben des Umwelt- und Euro­parecht­es vere­in­bar ist”, so der umwelt­poli­tis­che Sprech­er der Kreistags­frak­tion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Hans Chris­t­ian Mark­ert. Die GRÜNEN hät­ten insofern nun eine entsprechende Anfrage für die kom­mende Sitzung des Umwelt- und Pla­nungsauss­chuss­es gestellt, um die Ein­schätzung der Ver­wal­tung aus wasser‑, naturschutz- und euro­parechtlich­er Sicht zu erfahren.

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