Entwicklung von Kinderarmut im Rhein-Kreis Neuss

Sehr geehrter Herr Rosellen,

zur Sitzung des Jugend­hil­feauss­chuss­es am 22. Mai 2014 bit­ten wir um die schriftliche Beant­wor­tung der fol­gen­den Fra­gen:

  1. Wie viele Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren leben im Zuständigkeits­bere­ich des Jugen­damtes des Rhein-Kreis­es Neuss in Bedarf­s­ge­mein­schaften nach dem SGB II? Wie ist die Entwick­lung dieser Zahl in den let­zten 5 Jahren?
  2. Für wie viele anspruchs­berechtigte Kinder und Jugendliche wer­den Leis­tun­gen nach dem Bil­dungs- und Teil­habege­setz tat­säch­lich wahrgenom­men, unterteilt nach den einzel­nen Leis­tun­gen (bitte mit Prozen­tangabe)?
  3. Wie entwick­elt sich die Schu­la­b­brecherquote in den let­zten 5 Jahren? Mit welchen Maß­nah­men wird ver­sucht, Schu­la­b­bruch ent­ge­gen zu wirken?
  4. Wie viele Kinder und Jugendliche, für die Hil­fen zur Erziehung in Anspruch genom­men wer­den, sind gle­ichzeit­ig Trans­fer­leis­tungsempfänger (bitte mit Prozen­tangabe)?
  5. Für wie viele grund­sät­zlich beitragspflichtige Kinder wer­den keine Eltern­beiträge für Kindertages­be­treu­ung auf­grund des Unter­schre­it­ens der Einkom­mensgren­ze gezahlt (bitte mit Prozen­tangabe)?
  6. Welche konkreten Über­legun­gen gibt es zur Fort­set­zung der bish­er vom Bund finanzierten Schul­sozialar­beit, die dieser nach Angaben von Sozialmin­is­terin Andrea Nahles (SPD) ein­stellen wird?
  7. Gibt es seit­ens der Ver­wal­tung eine Ein­schätzung über die Wirkung der Leis­tun­gen des Bil­dungs- und Teil­habege­set­zes, aber auch der Bun­desini­tia­tive Net­zw­erk frühe Hil­fen?
  8. Welche zusät­zlichen Möglichkeit­en sieht die Ver­wal­tung, durch Maß­nah­men auf örtlich­er Ebene gegen Kinder­ar­mut vorzuge­hen?

Mit fre­undlichen Grüßen

Erhard Dem­mer
Frak­tionsvor­sitzen­der

D/ Kreistags­büro und Frak­tion­s­geschäftsstellen im Rhein-Kreis Neuss — per Email

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