Wir laden ein zum Wettstreit der besten Strukturwandel-Projekte

Wir GRÜNE begrüßen den durch den bevorste­hen­den Ausstieg aus der Braunkohle bed­ingten Strate­giewech­sel der Christ­demokrat­en und des Lan­drates.   Darauf haben wir über 20 Jahre gewartet“, sagt Erhard Dem­mer als Reak­tion auf eine Stel­lung­nahme des CDU-Frak­tionsvor­sitzen­den Dieter Welsink. Der Vor­sitzende der Kreistags­frak­tion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erin­nert daran, dass sowohl Petrauschke als auch Welsink sich bish­er „ihre Reden vom Ghost­writer RWE haben schreiben lassen.“ Noch im ver­gan­genen Herb­st seien auch die Vorschläge der GRÜNEN, einen eige­nen Wirtschaft­sauss­chuss oder zumin­d­est eine Kom­mis­sion zum Struk­tur­wan­del einzuricht­en von der Mehrheit des Kreistages „mit faden­scheini­gen Argu­menten abgeschmettert wor­den“. Es reiche auch nicht aus, wie in der Welsink-Stel­lung­nahme zu lesen, laufende Vorhaben, die von Poli­tik und Ver­wal­tung auf den Weg gebracht wur­den, noch ein­mal „spiegel­strichar­tig“ aufzuzählen. Zudem fehle die für den Struk­tur­wan­del wichtige Dimen­sion der „Erhal­tung des indus­triellen Kerns“ im Rhein-Kreis Neuss. Dazu hät­ten die GRÜNEN in einem aus­führlichen, vom stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den Hans Chris­t­ian Mark­ert erläuterten Antrag in der let­zten Kreistagssitzung etliche Vorschläge, etwa zum wis­senschaftlich begleit­eten Baustof­fre­cy­cling oder zum Aus­bau der Car­go-Elek­tro­mo­bil­ität, einge­bracht. (die NGZ berichtete) „Wir laden alle ein, in einem pro­duk­tiv­en Wet­tbe­werb, die besten konkreten Pro­jek­te für die Nach-Braunkohleära zu entwick­eln und in den poli­tis­chen Diskus­sion­sprozess einzubrin­gen“, betont Erhard Dem­mer.







Verwandte Artikel