Psycho-soziale Krisendienste und deren Finanzierung

Die UN-Behin­derten­recht­skon­ven­tion unter­stützt selb­st­bes­timmte Wohn­for­men und das Zusam­men­leben von Men­schen mit und ohne Behin­derung in nor­maler Nach­barschaft und Inklu­sion. Auch das neue Bun­desteil­habege­setz unter­stützt ambu­lant vor sta­tionär. Dabei müssen ambu­lante Hil­fen tragfähig und ver­lässlich sein. Mul­ti­pro­fes­sionelle Rund-um-die-Uhr-Krisen­di­en­ste sind deswe­gen ein zen­trales Unter­stützungssys­tem der Daseinsvor­sorge für viele Men­schen mit Behin­derung. Wir brauchen psy­chosoziale und psy­chi­a­trische Krisen­hil­fe über den Tag und die Nacht. An deren Finanzierung sollte sich auch der Land­schaftsver­band Rhein­land als Träger der Eingliederung­shil­fe zusam­men mit anderen Leis­tungsträgern beteili­gen.

Vor diesem Hin­ter­grund bit­ten wir die Ver­wal­tung für die Sitzung des Sozial- und Gesund­heit­sauss­chuss­es am 17. Mai 2018 um Beant­wor­tung unser­er nach­ste­hen­den Fra­gen:

  1. Gibt es im Rhein-Kreis Neuss einen psychosozialen/psychiatrischen Rund-um-die-Uhr-Krisen­di­enst? Wenn nein, warum nicht?
  2. Wie bew­erten die Ver­wal­tung und die Nutzerin­nen und Nutzer gegebe­nen­falls die Wirk­samkeit dieses Krisen­di­en­stes?
  3. Wie wird der Krisen­di­enst finanziert?

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