MOBILITÄT

Verkehr und Mobil­ität – kli­mafre­undlich und bestens ver­net­zt

Viele Men­schen aus dem Rhein-Kreis Neuss nutzen die umliegen­den Groß- und Mit­tel­städte als Beruf­spendler, in der Freizeit und für soziale Kon­tak­te. Dabei wird deut­lich, dass die Kapaz­itäten für den Indi­vid­u­alverkehr bere­its heute erhe­blich über­schrit­ten sind. Chao­tis­che Verkehrsver­hält­nisse und kilo­me­ter­lange Staus sind an der Tage­sor­d­nung. Es dro­hen Fahrver­bote auf­grund gesund­heitlich­er Risiken.

Für uns GRÜNE beste­ht die Lösung des Prob­lems im Aus­bau eines kli­mafre­undlichen, nach­halti­gen Mobil­ität­snet­zes, das selb­stver­ständlich auch — dauer­hafte bzw. zeitweilige — Nicht-Autofahrer*innen viel stärk­er als bish­er bevorzugt.

Wir GRÜNE streben deshalb in erster Lin­ie kreisweit, region­al und über­re­gion­al eine gute Erre­ich­barkeit und Ver­net­zung mit Bahn, Bus und Fahrrad/E‑Bike an.

Wir GRÜNE wollen:

  • den Aus­bau des Schienen­verkehrs durch:
  • die Erweiterung der von Köln bis Bed­burg geplanten S‑Bahn durchge­hend zwei­gleisig bis Düs­sel­dorf, werk­tags und ins­beson­dere in den „Stoßzeit­en“ in kürz­eren Tak­tzeit­en, an Sonn- und Feierta­gen min­destens stündlich.
  • den zügi­gen ‑wo möglich zwei­gleisi­gen- Aus­bau der S28 nach Ven­lo und Wup­per­tal.
  • den Neubau ein­er Lin­ie Bed­burg – Jülich – Aachen und damit die Anbindung an den Rhein-Kreis Neuss im Zuge der Struk­turstärkung in der Nach-Braunkohlezeit.
  • die Pla­nung weit­er­er Schienen­verbindun­gen auf schnellen eige­nen Trassen, z.B. Krefeld-Düs­sel­dorf Nord.
  • eine Tak­tverdich­tung der gut genutzten S11-Strecke und des RE 7 Krefeld – Köln.
  • eine schnell­st­mögliche Prob­lem­be­he­bung auf der S8-Strecke.
  • ein aus­ge­bautes Bussys­tem durch:
  • den Auf­bau eines kreisweit­en Schnell­bussys­tems auf der Basis bere­its beste­hen­der Busverbindun­gen als ergänzende Verknüp­fung mit dem Schienen­verkehr und damit der Erweiterung des Mobil­ität­sange­bots.
  • mehr Ruf­busse, vor allem im ländlichen Raum.
  • sich­er­stellen, dass die öffentlichen kreisweit­en Ein­rich­tun­gen auch ohne Pkw in vertret­bar­er Zeit erre­ich­bar sind.
  • ein gut nachvol­lziehbares, dig­i­tal gestütztes ein­fach­es und gün­stiges Fahrpreis­sys­tem.
  • dass die VRR-Gren­zen nach Köln in einem ersten Schritt aus­gedehnt wer­den.
  • die kreisüber­greifende Ini­tia­tive des 365 €-Jahre­stick­ets und des 1 €-Tage­stick­ets unter­stützen.
  • eine Qual­itätsverbesserung (mehr Platz, mehr Sicher­heit, mehr Sauberkeit und mehr Zuver­läs­sigkeit).
  • aus wirtschaftlichen, aber vor allem aus klimapoli­tis­chen Grün­den:
  • ein regionales Güter­verkehrskonzept, das auch die vorhan­dene Betrieb­s­bahn-Infra­struk­tur mit ein­bezieht und in das über­re­gionale Netz opti­mal inte­gri­ert ist.
  • die Beteili­gung des Kreis­es am Forschungsvorhaben (Wasser­stoff — Per­so­n­en- und Güter­verkehr).
  • dass die Kreisver­wal­tung mit gutem Beispiel vor­ange­ht und ihre Flotte kli­ma­neu­tral betreibt.
  • den zügi­gen Aus­bau des kreisweit­en Rad­we­genet­zes ein und ins­beson­dere für:
  • dessen Instand­hal­tung und Sanierung.
  • ein Netz von Rad­schnell­we­gen, ger­ade auch für E‑Bikes und Pendler*innen.
  • die Anbindung an ein über­re­gionales Rad­wegesys­tem der Nach-Braunkohlezeit.
  • sichere Rad­wege an allen Straßen durch eigen­ständi­ge, klare und geschützte Führung (pro­tect­ed bike lanes) und zusät­zlich, wo nötig, Tem­pore­duzierun­gen für den Straßen­verkehr und sichere Querung­shil­fen.
  • beim gut aus­ge­baut­en Straßen­netz in unser­er Region:
  • den Schw­er­punkt der auf Instand­hal­tung und mögliche Kor­rek­turen im Netz leg­en.
  • die geplante L361n in Greven­broich, die die Erf­taue zer­stört, mit allen demokratis­chen Mit­teln ver­hin­dern.
  • eine stärkere Kon­trolle der Ein­hal­tung der Verkehrsregelun­gen durch den Rhein-Kreis Neuss, z.B. bei den uner­laubten LKW-Verkehren durch Ortschaften.