Katrin Göring-Eckardt zu Gast im Rhein-Kreis Neuss — GRÜNE besichtigen gemeinsam mit der GWG das Kolpingviertel in Neuss

Am Fre­itag, 28.08. haben die GRÜNEN im Rhein-Kreis Neuss gemein­sam mit der GRÜNEN Frak­tionsvor­sitzen­den der Bun­destags­frak­tion Katrin Göring-Eckardt und Ste­fan Zell­nig, Vor­sitzen­der der GWG Neuss (Gemein­nützige Woh­nungs-Genossen­schaft e.G. Neuss) das Kolp­ingvier­tel in Neuss-Weißen­berg besichtigt.

An der Quartiers­besich­ti­gung nah­men zudem der GRÜNE Lan­dratskan­di­dat für den Rhein-Kreis Neuss, Chris­t­ian Gau­mitz, Spitzenkan­di­datin Angela Stein-Ulrich und der Sprech­er des Kreisver­ban­des, Simon Rock teil.

Der Spazier­gang durch das Kolp­ingvier­tel fand unter Diskus­sion ver­schieden­ster Fragestel­lun­gen GRÜNER Ideen der Quartiersen­twick­lung statt.

Lan­dratskan­di­dat Chris­t­ian Gau­mitz: „Die Entwick­lung beste­hen­der und neuer Quarti­er muss ganzheitlich gedacht wer­den. Wir GRÜNE wollen zusam­men mit den Woh­nungs­bauge­sellschaften im Kreis daran arbeit­en, ener­getis­che Lösun­gen für beste­hende Quartiere ins­beson­dere durch den Ein­satz von Pho­to­voltaik und die Nutzung von Mieter­strom zu ermöglichen.“

Ulrich Brom­bach und Ste­fan Zell­nig, Vor­standsmit­glieder der GWG Neuss: „ Die GWG e.G. hat seit 1990 bere­its über 50% CO2 einges­part. Um die weit­eren Kli­maziele einzuhal­ten, brauchen die Woh­nungsgenossen­schaften auch staatliche Hil­fen. Kli­maschutz muss für Ver­mi­eter und Mieter leist­bar sein.“

Die Frak­tionsvor­sitzende der Grü­nen im Bun­destag Katrin Göring-Eckardt ergänzt aus bun­de­spoli­tis­ch­er Sicht: „Wohnen ist für mich ein Men­schen­recht. Auch Fam­i­lien und Men­schen mit kleinen Einkom­men müssen zu bezahlbaren Mieten in ihrem Vier­tel wohnen kön­nen. Seit 1990 hat sich die Zahl der Sozial­woh­nun­gen in Deutsch­land mehr als hal­biert. So kann das nicht weit­erge­hen. Kom­munen kön­nen mit guten Stad­ten­twick­lungskonzepten einen wichti­gen Beitrag leis­ten. Im Bund fordern wir die Bun­desregierung auf, mit einem Investi­tion­spro­gramm „Neue Wohnge­mein­nützigkeit“ für eine Mil­lion zusät­zliche, dauer­haft gün­stige Miet­woh­nun­gen zu sor­gen.“

 Spitzenkan­di­datin Angela Stein-Ulrich meint: „Wir müssen unsere Quartiere als Mit­telpunkt des Lebens unser­er Bürg­erin­nen und Bürg­er ver­ste­hen und konzip­ieren, denn sozialer Aus­tausch find­et ins­beson­dere vor der Haustür statt. Dafür brauchen wir Tre­ff­punk­te, um Lebendigkeit in den Quartieren zu erhal­ten oder über­haupt erst herzustellen. Hier­von kann auch der Einzel­han­del und das lokale Kleingewerbe prof­i­tieren.“

Kreisver­bandssprech­er Simon Rock legt Wert auf eine bessere Ver­net­zung der Verkehrsträger: „In unseren Quartieren müssen wir eine bessere Ver­net­zung der ver­schiede­nen Fort­be­we­gungsmit­tel erre­ichen. Wir müssen sowohl Ladesäulen für E‑Autos, als auch Tre­ff­punk­te für Car­shar­ing ein­richt­en. Außer­dem muss das Fahrrad als immer wichtiger wer­den­des Verkehrsmit­tel berück­sichtigt wer­den. Wir brauchen nicht nur gut aus­ge­baute und geschützte Rad­wege, son­dern auch aus­re­ichend Stellplätze für Las­ten­räder.“

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