Baumfällungen an Kreisstraßen — Grüne Kreistagsfraktion fordert Nachpflanzungen

Nach Beobach­tung zahlre­ich­er Baum­fäl­lun­gen im Rhein-Kreis Neuss ver­langt die Kreistags­frak­tion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nun Auskun­ft und Wieder­auf­forstung von der Kreisver­wal­tung. Im kom­menden Kreisauss­chuss soll der Lan­drat dazu Stel­lung nehmen.

Zahlre­iche Bürger*innen, vor allem aus Meer­busch, hat­ten in jüng­ster Zeit — u. a. gegenüber dem dor­ti­gen Frak­tionsvor­sitzen­den der GRÜNEN, Jür­gen Peters, ihren Unmut über die „wahren Abhol­zorgien“ geäußert.
Hans Chris­t­ian Mark­ert, stel­lvertre­tender Frak­tionsvor­sitzen­der und umwelt­poli­tis­ch­er Sprech­er der GRÜNEN stellt fest: „Jede einzelne Baum­fäl­lung fällt ger­ade in unserem Rhein-Kreis schw­er ins Gewicht, denn dieser ist ohne­hin bere­its aus­ge­sprochen wal­darm.“ Angesichts des fortschre­i­t­en­den Kli­mawan­dels komme jedem Baum eine zunehmend größere Bedeu­tung zu.

Er und seine Frak­tion haben den Ver­dacht, dass nicht für jede Fäl­lung eine Einzelfall­be­grün­dung vor­lag. Mark­ert weit­er: „Ein pauschaler Ver­weis auf Baumerkrankun­gen oder die Verkehrssicher­heit reicht uns nicht aus. Die Kreisver­wal­tung muss in der näch­sten Sitzung des Kreisauss­chuss­es Anfang Mai für Aufk­lärung sorgen“.

Die Kreistags­frak­tion zielt let­z­tendlich mit ihrer Anfrage auf Nach­pflanzun­gen. „Als Ersatz für die gefäll­ten Baume wollen wir eine vol­lum­fängliche Wieder­auf­forstung, von möglichst hoher Qual­ität“, fordert Frak­tion­schef Erhard Demmer.

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