Rückblick: Michael Kellner zu Gast im Kreisverband

Es tut sich was bei den Grü­nen. Zur Einord­nung ist ihr agiler poli­tis­ch­er Bun­des­geschäfts­führer Michael Keller eigens aus Berlin angereist. Und typ­isch für Bündnis90/Die Grü­nen gab es eine Menge Wort­mel­dun­gen in der Geschäftsstelle an der Schul­straße in Neuss. Der Zwis­chen­bericht zum Grund­satzpro­gramm markiert für die Schreibkom­mis­sion die Hal­bzeit. Im kom­menden Som­mer soll das zeit­gerechte Papi­er erscheinen. Um das Vorhaben endgültig in trock­ene Tüch­er zu brin­gen, fährt Kell­ner durch die Lande, berichtet aus­führlich und zeigt sich für alle Fra­gen offen.

Begrüßt von Chris­t­ian Gau­mitz, Susanne Badra und Man­fred Haag vom Parteivor­stand gab Michael Kell­ner den aktuellen Stand wieder. „Die Welt hat sich weit­erge­dreht“, so bemühte der Bun­des­geschäfts­führer noch nicht ein­mal einen abge­drosch­enen All­ge­mein­platz. Glob­al liefen die unfass­barsten Geschehnisse ab und gin­gen an manchem entschei­den­den Schalthebel die frag­würdig­sten Akteure zu Werke.

Die Grü­nen wollen für Deutsch­land die Kon­se­quen­zen ziehen. „Gle­ich­w­er­tige Lebensver­hält­nisse in Stadt und Land, Ost und West“, führte Kell­ner auf der Dringlichkeit­sliste ganz oben auf. Und gle­ichgewichtig: „Das Nichthandeln der Großen Koali­tion angesichts der mas­siv beschle­u­nigten Kli­makrise“ ver­lange entsch­iedenes Gegen­s­teuern. Die Abnahme der Arten­vielfalt als Zeichen an der Wand könne kein Men­sch mehr überse­hen. Aktiv wer­den sollte die Poli­tik auch viel entsch­ieden­er im Kampf gegen die Ver­ro­hung in der Gesellschaft. Nach­haltige Ini­tia­tiv­en soll­ten ges­tartet wer­den, um den gesellschaftlichen Zusam­men­halt zu stärken.”

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