Konverter nicht nach Osterath!

Zu den Ver­laut­barun­gen von AMPRION nimmt der Frak­tionsvor­sitzende von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Kreistag, Erhard Dem­mer, wie fol­gt Stel­lung:

Viele Men­schen und auch Sachver­ständi­ge im Rhein-Kreis Neuss bezweifeln die Notwendigkeit des Kon­vert­ers. Zwar soll er Strom aus erneuer­baren Energiequellen aus Nord­deutsch­land aufnehmen, aber eben auch Braunkohle­strom aus dem Rheinis­chen Braunkohlere­vi­er nach Süd­deutsch­land trans­portieren.

Eine kon­se­quente Energiewende ver­bun­den mit ein­er möglichst dezen­tralen Energiegewin­nung und –ver­sorgung würde das „Mon­strum“ über­flüs­sig machen.

Unter den derzeit gegebe­nen, nicht zufrieden­stel­len­den energiepoli­tis­chen Bedin­gun­gen ist festzuhal­ten:

Eine solche indus­trielle Anlage gehört keines­falls in die unmit­tel­bare Nähe zusam­men­hän­gen­der Wohn­be­bau­ung und auch Frei­flächen sowie sen­si­ble Natur-Land­schaften müssen geschützt wer­den.

Die bish­er im Rhein-Kreis Neuss geprüften Stan­dorte wie Osterath und Gohr erfüllen diese Anforderun­gen nicht.

Soweit eine tech­nis­che Notwendigkeit nachgewiesen wird, soll­ten der­ar­tige Anla­gen dort errichtet wer­den, wo der Strom pro­duziert wird und damit auch Umsätze erzielt wer­den, also im Revi­er selb­st.

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