Metropolregion Rheinland e.V. – Trotz Kritik stimmen GRÜNE zu

Die Kreistags­frak­tion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat dem Beitritt des Rhein-Kreis­es Neuss zur Metropol­re­gion Rhein­land trotz Bedenken im Kreisauss­chuss im Jan­u­ar zuges­timmt. Sie hat kri­tisch ange­merkt, dass die Vere­ins­grün­dung der kle­in­ste gemein­same Nen­ner ist, und gefordert, dass eine Eval­u­a­tion nach drei Jahren erfol­gen müsse.

Die NGZ schreibt: „Die Ein­schätzung der Mehrheit for­mulierte Grü­nen-Chef Erhard Dem­mer: “Wir soll­ten den ersten Schritt machen, denn der Weg entste­ht beim Gehen.” Auch Dem­mer sah, dass die rheinis­che Vere­insstruk­tur-Lösung hin­ter der Qual­ität der Metropol­re­gion Ruhr bleibe. Der Region­alver­band Ruhr (RVR) ist eine Kör­per­schaft des öffentlichen Rechts und wird auch als Region­alpla­nungs­be­hörde tätig. Davon sei der Vere­in im Rhein­land weit ent­fer­nt.“

Im Pro­tokoll der Kreisauss­chuss-Sitzung heißt es:

Kreistagsab­ge­ord­neter Erhard Dem­mer erk­lärte, dass die Kreistags­frak­tion Bünd­nis 90/Die Grü­nen eben­so viele Bedenken habe, dem Beitritt jedoch trotz­dem zus­tim­men werde. Das Pro­jekt sei stark wirtschaftlich mit Infra­struk­tur­maß­nah­men ori­en­tiert. Die Metropol­re­gion Ruhr habe eine andere Qual­ität als die Metropol­re­gion Rhein­land. Ein Vere­in sei ein Start in die richtige Rich­tung, aber noch nicht die opti­male Form. Der Vere­in ändere nicht beste­hende Struk­turen, son­dern schaffe nochmals neue Struk­turen. Nun sei es wichtig den Schritt zur Grün­dung und damit in die richtige Rich­tung zu gehen. Nicht uner­he­blich sei die Eval­u­a­tion nach 3 Jahren um zu sehen, zu welchen Ergeb­nis­sen die bish­eri­gen Struk­turen geführt haben. Deshalb solle man den Vere­in bis dahin kri­tisch begleit­en.“

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