Grüne in Grevenbroich bestätigen Vorstand

Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung in Grevenbroich
Am letzten Sonntag (13.12.2015) trafen sich die Grevenbroicher Grünen bei vorweihnachtlichem Kaffee und Kuchen zur jährlichen Mitgliedsversammlung und Vorstandswahlen.

Im Jahresrückblick betonte Sprecher Peter Gehrmann, dass mit der Wahl von Klaus Krützen zum Bürgermeister die Grünen ihr wichtiges politisches Ziel für 2015 erreichen konnten. Die erste Arbeitssitzung des Rates letzte Woche zeigte schon deutlich den sprichwörtlichen frischen Wind im Rathaus, der von vielen Grevenbroichern dringend erhofft wird.

Erfreulich ist, dass es in wichtigen Punkten jetzt in die richtige Richtung geht. Es wird keine KiTa Beiträge für Geschwisterkinder geben und auch kommt es zu einer sozial gerechten Staffelung der OGATA Beiträge.

Leider konnten die Grünen im Rat dem Haushalt 2016 nicht zustimmen. Zu deutlich war der vorgelegte Entwurf noch von der „Ausgabenkultur“ der Amtsvorgängerin geprägt. Im Vergleich zu den Nachbarkommunen kann Grevenbroich nicht als einkommensschwach gelten. Grevenbroich schafft es aber bisher nicht, die Kosten in den Griff zu bekommen und versucht den stark gefährdeten Sanierungsplan mit Steuererhöhungen zu retten.

In Tagesordnung folgte noch die Neuwahl des Vorstandes.

Güllu Güler stand, da nach Cloppenburg verzogen, nicht mehr zur Wahl, ihr folgte als Sprecherin Sabine Ziegler. Peter Gehrmann (Sprecher) Matthieu Boulay (Schriftführer), Eric Mathias (Kassierer), Brigitte Brand, Aurelia Kirschbaum (Beisitzerinnen) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Neben der Integration der Flüchtlinge steht für die Grünen im kommenden Jahr weiterhin die Zukunft Grevenbroichs auf der Agenda. Die neugewählte Sprecherin Sabine Ziegler sieht den erfolgreichen Abschluss des Weltklimaabkommens an diesem Wochenende in Paris als Weckruf für Grevenbroich. Weder RWE noch die Politik kann den Menschen in Grevenbroich jetzt weiterhin glaubhaft versprechen, dass in 30 Jahren noch Strom aus Braunkohle erzeugt wird. Grevenbroich sollte sich im Interesse der Menschen, die heute für Rheinbraun und RWE arbeiten, auf ein Ende der Braunkohle in 15-20 Jahren einstellen. Es ist höchste Zeit, den Strukturwandel als Hauptaufgabe für die Wirtschaftspolitik im Revier tatkräftig anzupacken.

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